Wer ich bin
Integrative Transformation ist kein Konzept, das ich mir ausgedacht habe. Es ist eine Beschreibung meines eigenen Weges. Nicht im Sinne eines Zieles, sondern als fortlaufende Bewegung zwischen Ordnung und Desorientierung, zwischen Finden und Verlieren, zwischen Klarheit und Nichtwissen. Transformation war für mich nie etwas Lineares, sondern ein wiederholtes Sich-Einlassen auf das, was sich zeigt.
Frühe Prägungen haben mich gelehrt, mich auf Räume, Menschen und das Ungesagte einzustimmen. Dieses feine Wahrnehmen war zunächst etwas, das ich einfach konnte, lange ohne Sprache dafür. Mit der Zeit wurde es zu einer Fähigkeit, die tragfähig geworden ist.
Auf diesem Weg gab es prägende Erfahrungen mit Krankheit, mit inneren und äußeren Begrenzungen, mit Macht- und Abhängigkeitsdynamiken, insbesondere in narzisstischen Feldern. Ehe und Mutterschaft waren große Schwellen meines Lebens – reich an tiefer Nähe und Verantwortung und zugleich konfrontierend in Bezug auf Rollenbilder, Selbstverständnis und Patriarchat. Nicht alles ließ sich lösen, manches ließ sich nur erkennen, halten und neu einordnen.
Meine berufliche Klarheit zeigte sich nicht als Entscheidung, sondern als Zusammenführung dessen, was ohnehin da war: feine Wahrnehmung, Resonanzfähigkeit, analytische Schärfe und die Fähigkeit, in komplexen inneren Landschaften Orientierung zu ermöglichen. Lange Zeit hatte dieses Können keinen Namen und keinen Ort. Es blieb eine Suchbewegung.
Die Hinwendung zu meiner heutigen Arbeit war kein Karriereplan. Sie entstand aus einer zunehmenden Stimmigkeit zwischen dem, was in mir schon immer wirkungsvoll war, und einer äußeren Resonanz, die sich darauf nach und nach eingestellt hat. Die Selbstständigkeit, das Arbeiten mit Menschen, das Öffnen von Räumen für Klärung und Resonanz waren weniger ein Entwurf als ein Sich-Erinnern an das Eigene.
»The work of the soul requires patience, persistence, and the willingness to listen.«
— Clarissa Pinkola Estés —
Meine Arbeit ist geprägt von einer verlässlichen Klarheit im Erkennen dessen, was wesentlich ist. Nicht im Sinne von Wissen oder Antworten, sondern als Fähigkeit, innere Ordnungen, Dynamiken und Bruchstellen in ihrer Essenz wahrzunehmen.
Ich arbeite mit Menschen, die an Übergangsschwellen stehen: reflektiert, in anspruchsvollen Lebens-, Beziehungs- oder Arbeitskontexten verortet und bereit, sich einer tieferen Klärung zu öffnen. Menschen, die spüren, dass echtes Erkanntsein – gesehen und verstanden zu werden in dem, was wesentlich ist – sie innerlich ordnet und handlungsfähig macht.
Ich begegne Menschen mit großer Empathie und einem klaren Blick für ihre innere Essenz – für das, was in ihnen angelegt ist und im Moment transformativer Klarheit sichtbar wird. Aus diesem Erkennen entsteht Entwicklung, wenn das Eigene seinen Platz im Leben findet.
